Aufbruch der Badarchitektur

01/26

Moderne Bäder bestehen aus klar definierten Zonen: Dusche, WC, Waschbereich. Sie geben den Räumen eine klare Struktur. Dünnwandige, freistehende Trennwände aus leichten Materialien erleichtern die Gestaltung solcher Grundrisse.

In vielen Bädern sind Waschplatz, WC, Dusche und Wanne brav hintereinander an der Wand aufgereiht, wie an der Schnur gezogen. Das mag funktional sein und recht bequem zu installieren. Aber es wirkt in der Regel langweilig, jegliche räumliche Spannung geht verloren. Die Blickachsen verlaufen eindimensional, Grundrisse wirken wie „Schläuche“ – architektonische Chancen für Nischen, Rücksprünge oder Zonierungen bleiben ungenutzt.

Mit klassischen Vorwandelementen lassen sich Funktionszonen wie WC, Waschtisch und Duschbereich vorziehen. So entstehen Versprünge, halbhohe Wände und Nischen, die dem Badezimmer klare Strukturen geben. Neben verdeckten Installationsräumen, Ablageflächen und spannenden Wandkanten bieten auch (indirekte) Lichtinstallationen eine Möglichkeit, den Grundriss neu zu gliedern. So entstehen verdeckte Installationsräume, Ablageflächen und spannende Wandkanten, die Licht inszenieren und den Grundriss gliedern, ohne auf Komfort zu verzichten.


Insbesondere freistehende Trennwände ohne Deckenbefestigung bieten Möglichkeiten für eine spannende Raumgestaltung. Das westfälische Unternehmen Wedi etwa bietet genau solche Trennwände für eine Breite von bis zu 180 Zentimetern – in Leichtbauweise und mit kurzer Installationszeit.

Leicht und schnell verarbeitet

Trennwand von Wedi für den Duschbereich mit Nische, Fenster und vormontierten Kalt- und Warmwasserleitungen

Für noch mehr Komfort gibt es Trennwände mit integrierten Features. Sie enthalten etwa bereits fertige Nischen, Fenster oder vormontierte Kalt- und Warmwasserleitungen.

 Während schweres Mauerwerk viel Platz verbraucht, eine lange Trocknungszeiten hat und arbeitsintensiv ist kommen die dünnen, freistehenden Trennwände mit leichten Materialien und ohne Deckenbefestigung aus. Während ein klassisches Mauerwerk bis zu 370 kg wiegt und mehrere Tage Trocknungszeit erfordert, lässt sich eine freistehende Wand von Wedi, laut Hersteller, in rund einer Stunde errichten – bei nur etwa 30 kg Gesamtgewicht.


Zwei Bauplatten mit lediglich 8 cm Stärke reichen für eine freistehende Wand von bis zu 180 cm Breite und 260 cm Höhe. Dabei werden die Bauplatten bei Bedarf zugeschnitten, mit einem hauseigenen Kleb- und Dichtstoff verklebt und können anschließend direkt verfliest werden.   

      

„Unsere leichten Trennwände balancieren Designfreiheit und technische Sicherheit perfekt aus“, sagt Markus Wittlerbäumer, Leiter Anwendungstechnik bei Wedi. „Wir garantieren Stabilität bis zu einer Breite von 1,80 m – und das ganz ohne zusätzliche Aussteifung oder Deckenbefestigung.“ Bei breiteren Trennwänden ist eine zusätzliche Aussteifung nötig. „Wir setzen auf geprüfte Kombinationen innerhalb unseres Abdichtungssystems“, ergänzt Wittlerbäumer. „Das sorgt nicht nur für Sicherheit, sondern auch für Planungsfreiheit, gerade bei komplexen Bädern oder Sanierungen.“


Für noch mehr Komfort sind Lösungen mit integrierter Technik verfügbar: Das Sanwell Wandelement enthält bereits eine fertige Nische – ideal als Duschtrennwand. Zudem gibt es ein Duschwandmodul mit vormontierten Kalt- und Warmwasserleitungen.