Zeitgeist mit Meerblick

Kein Standard-Bad: Knallige Farben treffen auf klare
Linien und sanfte Rundungen. Diese Spannung spiegelt sich sowohl in der
Fliesengestaltung als auch in der gesamten Formensprache wider.
Foto: BLCN DESIGN, Buro Bonito
Mit ihrer bewegten Geschichte zählt die Hafenstadt Ostende sicherlich zu den
bedeutendsten Städten an der belgischen Küste. Mit dem Hotel The Ostendian ist
der historische Ort jetzt um einen Design-Hotspot reicher, der den Reiz
vergangener Zeiten mit aktueller Designsprache verbinden will. Die 113
Zimmer sind ausgestattet mit minimalistischen Bäder und nachhaltigen Materialien.
Ostende ist
eine Stadt voller Gegensätze: Hier trifft rauer Charme auf klassische Eleganz,
maritime Bodenständigkeit auf mondänes Flair und künstlerische Atmosphäre auf
lebendigen Drive. Und genau hier möchte das im neuen Sky District gelegene The
Ostendian ansetzen und Nostalgie und Modernität vereinen. Das von The Brand
Guys erschaffene, ganzheitliche Konzept wurde von BLCN Design umgesetzt. Es
galt, die Atmosphäre der 70er und 80er Jahre einzufangen, ohne in eine Retro-Parodie zu
verfallen. Warme Farben, sanft geschwungene Linien und Materialien mit
Retro-Charme prägen das Bild vom Eingangsbereich bis in die Hotelzimmer und sorgen
für einen hohen Wiedererkennungswert. Inspiriert
vom klassischen Art Déco-Look, erinnert das Lifestyle-Hotel auf verspielte
Weise an die Badkultur vergangener Tage.
Ein Konzept – von der Eingangshalle bis ins Bad

Stilsicher und barrierefrei: Eine großzügige, ebenerdige Dusche mit klappbarem Sitz
sorgt für Komfort, Haltegriffe für Sicherheit. Warme Farbnuancen und das Spiel
aus glatten und strukturierten Fliesen schaffen eine moderne, einladende
Atmosphäre.
Foto: BLCN DESIGN, Buro Bonito
Für besondere Auszeiten
bietet das The Ostendian thematisch gestaltete Zimmer, die jeweils ihre eigene
kleine Welt eröffnen. Für die Gestaltung des Interieurs arbeitete das Hotel mit
heimischen Künstlerinnen und Künstlern zusammen. Davon zeugen unter anderem die
individuell gestalteten Suiten – etwa das „Herr Seele Studio“ mit handgemalten Wandbildern
des gleichnamigen Cartoonisten und Künstlers. Die „Red Light Suite“ stellt dagegen
eine augenzwinkernde Reminiszenz an das frühere Ostender Rotlichtviertel
Hazegras dar. Ein weiteres Highlight: Die „Record Suite“, die mit eigenem
Aufnahmestudio, E-Gitarre und Keyboard zu spontanen Jam-Sessions auffordert. Auch
die regulären Zimmer sind stilsicher und detailreich gestaltet. Rot- und
Rosétöne treffen hier auf kräftiges Gelb. Hinter den Betten setzen zudem
abgerundete Stoffpaneele prägnante Akzente.
Die Bäder fügen
sich wie selbstverständlich in diese Ästhetik ein. Selbst dieser Rückzugsort wird im The Ostendian inszeniert. In allen 113 Badezimmern sorgen klare Linien, angenehme Haptik
und funktionale Eleganz für den unverkennbaren Ostende-Stil. Minimalistische
D-Neo WCs vom belgischen Designer Bertrand Lejoly, zeitlose Waschtische der
Serie DuraStyle und Sustano Duschwannen aus recycelfähigem DuroCast Nature von Duravit sowie Madison, die Grand Dame der Dornbracht-Armaturenserien, tragen zur
unverwechselbaren Designhandschrift des Hotels bei. So lassen etwa weiße und
ockergelbe Fliesen, Waschtische aus Holz und hohe Spiegel in Rundbogenform die
Badkultur der Jahrhundertwende aufleben. Unterschiedliche Fliesenfarben,
reizvolle Glanzoberflächen und sorgfältig aufeinander abgestimmte Materialien
sorgen dafür, dass jedes Badezimmer einen eigenständigen Stil erhält und sich
bewusst vom restlichen Raum abhebt.
Die Entscheidung
für recycelfähige Werkstoffe und eine besonders widerstandsfähige Keramik ist
ein Statement für eine Zukunft das zeigt, dass Luxus und Umweltbewusstsein
keine Gegensätze sein müssen.




