Pflegezentrum in Pfullendorf setzt auf Dusch-WCs

Die 24 Bäder in den Service-Wohnungen
unterstützen ein selbstständiges und komfortables Wohnen im Alter.
Foto: Geberit
Nördlich des Bodensees in Pfullendorf ist ein neues
Pflegezentrum entstanden – mit 75 stationären Pflegeplätzen in fünf
Wohngemeinschaften sowie 24 barrierefreien Service-Wohnungen. Bereits in der
frühen Planungsphase stand eine zentrale Frage im Mittelpunkt: Wie lässt sich
Pflege so gestalten, dass Bewohnern ihre Selbstständigkeit möglichst lange
erhalten bleibt, das Personal entlastet wird und effiziente Abläufe entstehen?
Das seit dem 1. Juli 2026 in Betrieb befindliche Pflegezentrum „Residenz am
Roten Bühl“ gibt darauf eine Antwort: Dusch-WCs von Geberit – und zwar
flächendeckend.
Ursprünglich
war eine klassische WC-Ausstattung vorgesehen. Irgendwann im Projektverlauf
fiel jedoch die Entscheidung, alle Pflegebäder mit Dusch-WCs auszustatten. „In
Pflegeeinrichtungen wird häufig aus Kostengründen auf einfache Standardlösungen
gesetzt“, weiß Raphael Kemmer, Bauherr und Geschäftsführer der KIAG Grundbesitz
GmbH. „Wir wollten zeigen, dass sich eine hochwertige Ausstattung auch
wirtschaftlich darstellen lässt – gerade mit Blick auf den späteren Betrieb.“
Damit will die Residenz ein starkes Signal für eine moderne, langfristig
tragfähige Pflegekonzeption senden.
Gerade
im Pflegebereich spielt das Thema Körperpflege eine zentrale Rolle. „Das
tatsächlich Schwerste im Pflegealltag und das Unangenehmste für den Bewohner
und für das Personal ist das Thema Intimhygiene“, erklärt Kemmer. „Das Dusch-WC
ermöglicht vielen Bewohnern, die Situation selbständig mit weniger Abhängigkeit
vom Personal und gleichzeitig würdevoll zu bewältigen.“ Das stärkt
Privatsphäre, Wohlbefinden und Eigenständigkeit im Alltag. Zudem werden die
Pflegekräfte entlastet. Dazu Kemmer: „Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels
ist jede Entlastung im Alltag wertvoll. Wenn Bewohner bestimmte Abläufe selbst
übernehmen können, gewinnen Pflegekräfte Zeit für andere Aufgaben.“ Zudem
unterstützt die wasserbasierte Reinigung eine sanfte und hygienische
Intimpflege und kann dazu beitragen, manuelle Pflegeeingriffe zu reduzieren.
Einfache Installation – auch in großen Projekten

Einfache Montage: Alle technischen Komponenten sind in einer
kompakten Einheit zusammengefasst, die von oben eingesetzt wird und jederzeit
leicht erreichbar bleibt. Strom- und Wasseranschlüsse bleiben unsichtbar in die
Keramik integriert.
Foto: Geberit
„Dusch-WCs, wie das Geberit AquaClean Alba,
lassen sich wie ein konventionelles WC installieren – ohne Sonderwerkzeug und
ohne Sonderinstallation. Für Installateure und Planer ist das eine wichtige
Nachricht. Die Hürde ist deutlich niedriger als oft erwartet“, erklärt Patrick Beck, Verkaufsberater Health Care bei Geberit.
„Und genau das macht es auch bei großen Projekten wie diesem wirtschaftlich
attraktiv.“ Im Pflegezentrum in Pfullendorf wurden die
Geberit AquaClean Alba Dusch-WCs sowohl in konventionell
gebauten als auch in industriell vorgefertigten Bädern integriert. Die
frühzeitige Berücksichtigung in der Planung ermöglichte es, erforderliche
Anschlüsse direkt vorzusehen. Bei größeren Projekten wie diesem schafft die
standardisierte Planung der Sanitärtechnik eine verlässliche Grundlage für die
Umsetzung und unterstützt reibungslose Abläufe auf der Baustelle.
Durchgängiges Systemkonzept für Planung und
Betrieb

Die 4
Quadratmeter großen, barrierefreien Pflegebäder verbinden ein hochwertiges
Ambiente und klare Farbkontraste für Menschen mit Seheinschränkungen mit
optimaler Hygiene, Pflegeleichtigkeit und Sicherheit.
Foto: Geberit
Ergänzt
werden die Dusch-WCs Geberit AquaClean Alba durch Sigma20 Betätigungsplatten.
Auch beim Waschtisch setzten die Baubeteiligten auf Geberit: Sie entschieden
sich für das Modell Renova aus pflegefreundlicher Sanitärkeramik. Alle
Komponenten – vom Unterputz-Spülkasten der Sigma Serie über das Geberit GIS
Installationssystem bis hin zu Dusch-WC und Waschtisch – wurden bereits in der
Planung genau aufeinander abgestimmt. In Kombination mit barrierefrei
gestalteten Bädern gemäß DIN 18040, schwellenlosen Duschen und pflegegerechten
Oberflächen entstand ein Sanitärkonzept, das Funktionalität, Hygiene und
altersgerechte Pflege miteinander verbindet.
